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Vollständige Version anzeigen : Re: Registry "säubern" ?!?!


Karin Born
December 21st 04, 04:23 PM
On Thu, 2 Dec 2004 07:45:20 +0100, Michael H. Fischer wrote:

> Da muss ohne Not garnichts
> gesäubert werden. Solange alles funktioniert, macht es keinen Sinn, an
> die Regsitry, egal womit auch imner, dranzugehen.

Ein alter EDV-Grundsatz ist "never touch a running system", bis es dann
doch irgendwo stärker kneift. Es besteht ja auch kein Cleaning-Bedarf, wenn
man nur hier und da neue Software aufspielt und bei Windows XP die
Wiederherstellungsmethode ausreicht oder man einfach ein Backup-Image über
das letzte Softwaredesaster drüber bügelt.

Soweit so gut - was aber, wenn man keine zweite Partition oder einen
anderen Computer testweise einsetzen kann um regelmässig neue Software zu
testen? Wenn auf einem running system ständig Software neu aufgespielt und
deinstalliert wird? Von Updates und Treiberupdates ganz zu schweigen. Dann
genügt ein Blick in Systemsteuerung / Software und Registry wie schlampig
Installations-, Updates- und Deinstallationsroutinen Leichen im
Registry-Keller liegen lassen oder Chaos anrichten, jede Menge
DLL-Versionskonflikte erzeugen und ungefragt Systemdateien und -libraries
überschreiben.

> Weder wird die Perfomance im Gebrauch besser noch ergeben sich sonst
> messbare und reproduzierbare positive Effekte.

Diese Aussage kann so im Ernst nicht stehen bleiben. Der Zustand der
Registry tangiert sehr wohl die Stabilität und Performance eines Computers.
Beim Anwender muss halt der Leidensdruck hinsichtlich schlechter werdender
Performance und abnehmender Systemstabilität erst genügend ansteigen, bis
er sich fragt, ob es neben viel Murks auch empfehlenswerte Software zum
Aufräumen in der Registry gibt.

Wer sich die Registry nach einigen Dutzend Installationen, Updates und
Deinstallationen mal näher ansieht, wird erstaunt sein über einen Wust an
falsch gesetzten Anwendungspfaden, die ins Leere laufen, unvollständigen
Deinstallationsrelikten, unzulässigen User und Machine Software Settings,
falschen oder überschreibenden ActiveX und COM Einträgen, falsch
installierten Font-Einträgen, unvollständigen Run-Einträgen, Durcheinander
in der Uninstall Section, Versionskonflikte in Services und Device Driver
Section, heilloses Durcheinander bei Shared Files und last not least
falschen oder fehlenden help file Einträgen. Von Konflikten bei
Installation, Update und Deinstallation von Software für deutsche,
amerikanische und andere internationale Software-Versionen ganz zu
schweigen.

Bei all dem Durcheinander ist es schon erstaunlich, dass Windows XP mit so
mancher verkorkster Registry überhaupt klar kommt. Nachdem die Stabilität
und Performance meines Windows XP Pro ziemlich in den Keller gegangen ist,
und ein clean Start durch komplette Neuinstallation vom Arbeitsaufwand her
nicht in Frage kam, Wiederherstellungspunkte nur bei Einzelereignissen
helfen und Imagebackup von System und umfangreichen Softwareinstallationen
nur bedingt weiterhelfen, habe ich mich hinsichtlich Sinn und Unsinn von
Registry Cleanern umgesehen. Von einigen Produkten habe ich schnell wieder
die Finger gelassen, da ich nicht weiss was der Cleaner alles anstellt und
ich keine Eingriffs- und Kontrollmöglichkeiten habe. Zum Abschuss will ich
ja meine Registry auch nach Registry backup nicht freigeben.

Ich bin bei den Fix-It Utilities Version 5 positiv fündig geworden. Der
RegistryFixer der Fix-It Utilities Version 5 von http://www.v-com.com/
bietet genau das was ich suchte und macht es gründlich und sicher. Ich kann
automatisiert diejenigen Probleme bereinigen, die keiner weiteren
Entscheidung bedürfen. Bei komplexeren Fragen kann ich mir diejenigen
Problemfälle anzeigen lassen, die Stabilität und Performance betreffen.
Detailinformationen durch den RegistryFixer unterstützen mich dann bei der
Entscheidung ob und wie ich einzelne Problemfälle weiter behandle wo andere
Registry Cleaner leichtfertig drüber putzen und viel Unheil anstellen.

Grüsse
Karin

Michael H. Fischer
December 21st 04, 04:54 PM
Karin Born schreibselte am 21. Dez 2004:

> Ein alter EDV-Grundsatz ist "never touch a running system", bis es dann
> doch irgendwo stärker kneift. Es besteht ja auch kein Cleaning-Bedarf, wenn
> man nur hier und da neue Software aufspielt und bei Windows XP die
> Wiederherstellungsmethode ausreicht oder man einfach ein Backup-Image über
> das letzte Softwaredesaster drüber bügelt.

Falsch.

> Soweit so gut - was aber, wenn man keine zweite Partition oder einen
> anderen Computer testweise einsetzen kann um regelmässig neue Software zu
> testen? Wenn auf einem running system ständig Software neu aufgespielt und
> deinstalliert wird? Von Updates und Treiberupdates ganz zu schweigen. Dann
> genügt ein Blick in Systemsteuerung / Software und Registry wie schlampig
> Installations-, Updates- und Deinstallationsroutinen Leichen im
> Registry-Keller liegen lassen oder Chaos anrichten, jede Menge
> DLL-Versionskonflikte erzeugen und ungefragt Systemdateien und -libraries
> überschreiben.

Dir ist schon klar, dass wir hier von XP reden? Erklär mal, wie es bei XP
zu DLL Versionskonflikten kommt. Und was das mit der Registry zu tun hat.

>> Weder wird die Perfomance im Gebrauch besser noch ergeben sich sonst
>> messbare und reproduzierbare positive Effekte.
>
> Diese Aussage kann so im Ernst nicht stehen bleiben.

Doch. Dahinter stehe ich 100%ig.

> Der Zustand der Registry tangiert sehr wohl die Stabilität und
> Performance eines Computers. Beim Anwender muss halt der Leidensdruck
> hinsichtlich schlechter werdender Performance und abnehmender
> Systemstabilität erst genügend ansteigen, bis er sich fragt, ob es neben
> viel Murks auch empfehlenswerte Software zum Aufräumen in der Registry
> gibt.

Mit Verlaub: Marketing Bla-Bla, der mit der Realität so ziemlich garnichts
zu tun hat.

Ich habe hier einen Rechner, der 2002 XP verpasst bekommen hat und unter
anderen zum Arbeiten sowie zum Testen von Software benutzt wird. Da ist
niemals ein Registry Cleaner drübergelaufen und trotzdem oder deswegen
läuft er immer noch wie am ersten Tag.

> Wer sich die Registry nach einigen Dutzend Installationen, Updates und
> Deinstallationen mal näher ansieht, wird erstaunt sein über einen Wust an
> falsch gesetzten Anwendungspfaden, die ins Leere laufen, unvollständigen
> Deinstallationsrelikten, unzulässigen User und Machine Software Settings,
> falschen oder überschreibenden ActiveX und COM Einträgen, falsch
> installierten Font-Einträgen, unvollständigen Run-Einträgen, Durcheinander
> in der Uninstall Section, Versionskonflikte in Services und Device Driver
> Section, heilloses Durcheinander bei Shared Files und last not least
> falschen oder fehlenden help file Einträgen. Von Konflikten bei
> Installation, Update und Deinstallation von Software für deutsche,
> amerikanische und andere internationale Software-Versionen ganz zu
> schweigen.

Aber sicher. Und jetzt belegst du bitte einmal in Zahlen, wie sich das in
der Performance bemerkbar macht. Das ist ja recht eindeutig messbar. Das
selbe dann bitte für die Stabilität. Und lieferst mir eine erklärung, warum
all diese Effekte auf meinen Testsystemen nicht auftreten.

Danach reden wir dann weiter.

MfG
Michael H. Fischer
--
Freeware und Antworten rund um NT/W2K/XP: http://www.derfisch.de/
Die XP Nano FAQ: http://www.derfisch.de/xpnf.php

Karin Born
December 21st 04, 05:29 PM
On Tue, 21 Dec 2004 16:54:51 +0100, Michael H. Fischer wrote:

> > Falsch.

Ich bin bereit über Argumente zu diskutieren - das war aber nichts.

> Dir ist schon klar, dass wir hier von XP reden? Erklär mal, wie es bei XP
> zu DLL Versionskonflikten kommt. Und was das mit der Registry zu tun hat.

Mir schon - ich schrieb über meine Registry-Erfahrungen mit Windows XP Pro.
Das hat auch was mit der Registry zu tun, wenn u.a. falsche Abhängigkeiten,
Pfade und shared file Daten dort verewigt werden. Über Versionskonflikte
auch unter Windows XP Pro muss ich wohl nicht erst aufklären.

> Doch. Dahinter stehe ich 100%ig.

Bitte schön, wenn's gefällt.

> Ich habe hier einen Rechner, der 2002 XP verpasst bekommen hat und unter
> anderen zum Arbeiten sowie zum Testen von Software benutzt wird. Da ist
> niemals ein Registry Cleaner drübergelaufen und trotzdem oder deswegen
> läuft er immer noch wie am ersten Tag.

Ein echtes Glückskind - hat aber nicht viel mit der Alltagserfahrung von
vielen Anwendern, Programmierern und Testern zu tun.

> Aber sicher. Und jetzt belegst du bitte einmal in Zahlen, wie sich das in
> der Performance bemerkbar macht. Das ist ja recht eindeutig messbar. Das
> selbe dann bitte für die Stabilität. Und lieferst mir eine erklärung, warum
> all diese Effekte auf meinen Testsystemen nicht auftreten.

Starker Tobak - das merkt ein Laie auch ohne Stoppuhr wenn Stabilität und
Performance in die Knie gehen ... Frag doch einfach mal in
Software-Redaktionsbüros oder bei Softwareentwicklern nach wenn sie nicht
gerade mit Image-Backups arbeiten.

> Danach reden wir dann weiter.

Nö - meinen Beitrag fand ich ohnehin schon zu lang. Alles Notwendige habe
ich bereits ausgeführt.

Tschüsss
Karin

Michael H. Fischer
December 21st 04, 09:56 PM
Karin Born schreibselte am 21.Dezember 2004

> ich bin bereit über Argumente zu diskutieren - das war aber nichts.

Na, dann sind wir ja schon zwei.

> Mir schon - ich schrieb über meine Registry-Erfahrungen mit Windows XP Pro.
> Das hat auch was mit der Registry zu tun, wenn u.a. falsche Abhängigkeiten,
> Pfade und shared file Daten dort verewigt werden. Über Versionskonflikte
> auch unter Windows XP Pro muss ich wohl nicht erst aufklären.

Och doch. Ich bin da immer interessiert. Kläre mich auf.

> Ein echtes Glückskind - hat aber nicht viel mit der Alltagserfahrung von
> vielen Anwendern, Programmierern und Testern zu tun.

Merkwürdig, dass es immner "die anderen" sind. Warum passiert mir das
nie? Warum mache ich nie solche Erfahrungen? Was mache ich anders als
all die, welche du hier so wortreich beschwörst?

> Starker Tobak - das merkt ein Laie auch ohne Stoppuhr wenn Stabilität und
> Performance in die Knie gehen ... Frag doch einfach mal in
> Software-Redaktionsbüros oder bei Softwareentwicklern nach wenn sie nicht
> gerade mit Image-Backups arbeiten.

Ich frage dich. Niemand anderen. Dich. Du hast behauptet, Registry
Cleaner hätten positive Auswirkungen auf Performance und Stabilität.
Nun, für diese Behauptung wünsche ich von dir nachvollziehbare Belege.
Nicht irgendwelche subjektiven Eindrücke, Zahlen sind gefragt.

Aber sei nicht gar zu enttäuscht, wenn die Ergebnisse der Versuche nicht
deinen Erwartungen entsprechen. Ja, *ich* weiss, wovon ich schreibe,
denn *ich* habe derartige Tests schon vor relativ langer Zeit gemacht.

> Nö - meinen Beitrag fand ich ohnehin schon zu lang. Alles Notwendige habe
> ich bereits ausgeführt.

SoSei mir nicht böse, aber du hast lediglich eine Menge Buzzwords, die
direkt von der Webseite der Herstellern von Registry Cleanern stammen
könnten, hier gepostet. An Fakten jedoch war dein Posting eher arm.

MfG
Michael H. Fischer
--
Freeware und Antworten rund um NT/W2K/XP: http://www.derfisch.de/
Die XP Nano FAQ: http://www.derfisch.de/xpnf.php
Anfragen per Mail bezüglich kostenlosem Support werden nicht
beantwortet.

Lukas Medlweger
December 21st 04, 11:08 PM
Zugegeben, ich habe nicht wirklich viel Ahnung von und wie die Registry
funktioniert, aber was spricht dagegen mit Hilfe von Software unnötige
Einträge in der Registry zu löschen?
Ist das etwa ein Problem?
lg
Lukas

Detlev Dreyer
December 21st 04, 11:26 PM
Lukas Medlweger > wrote:

> Zugegeben, ich habe nicht wirklich viel Ahnung von und wie die
> Registry funktioniert,

Das ist nicht zu übersehen.

> aber was spricht dagegen mit Hilfe von Software unnötige Einträge in
> der Registry zu löschen?

Vieles. Was ist unnötig, damit geht es schon los. Wenn man in einem
Programm z.B. den Namen und Pfad eines Logfile festlegt, wird *jeder*
Registry Cleaner diesen Eintrag als "verwaist" entfernen, solange diese
Datei noch nicht angelegt wurde. Sollte der Logfile im Ereignisfall
geschrieben werden, fehlt dem Programm jede Information, wohin. Und dies
ist noch eine vergleichsweise harmlose Verstümmelung der Registry.

> Ist das etwa ein Problem?

Ja. Hier werden regelmässig Probleme gepostet, die eindeutig durch den
Einsatz dubioser "Registry Cleaner" verursacht wurden (Hilfe- und
Support Center startet nicht mehr etc.).

--
d-d

Thorsten
December 21st 04, 11:28 PM
Hallo,

grundsätzlich gebe ich Dir recht. Die meisten Software-Produkte zerstören
mehr, als sie nützen. Aber alles nur auf die Software zu schieben, ist auch
zu einfach. Der Umgang mit dem PC erfordert doch schon einiges mehr, als nur
irgendeine Software einzusetzen. Ich denke, der Mix macht es. Selbst wenn
man Software einsetzt, sollte man wissen, was sie anstellt und was nicht.
Auf alle Fälle danach kann ein zusätzlicher Blick in die Registry nicht
schaden. Also, mein Tipp: BEIDES.
Gruss
Thorsten
"Dietrich Frank" > schrieb im Newsbeitrag
...
> Hallo,
> Man liest es überall: in Mags, Foren und und und: Die Registry "muss"
> gesäubert werden von überflüssigen oder veralteten Einträgen. Dazu noch
> Empfehlungen, womit. RegClean (taugt nix bei XP), jv16 (zerschrotet so
> manch anderes), XP Clean, TuneUp Utilities, Quick Clean von McAfee. Ich
> installiere und werfe eine Menge Zeug wieder von der Platte und habe, seit
> ich die Reg. nicht mehr irgendwelchen Tools anvertraue keine Probs mehr!
> Wenn ich was runter schubse, dann gehe ich selber in die Reg., da findet
> sich immer was.
> Was sagt ihr zu dem Thema? Ich würde mich über eure Antworten freuen!
> Grüße

Michael H. Fischer
December 21st 04, 11:39 PM
Lukas Medlweger schreibselte am 21.Dezember 2004

> Zugegeben, ich habe nicht wirklich viel Ahnung von und wie die Registry
> funktioniert, aber was spricht dagegen mit Hilfe von Software unnötige
> Einträge in der Registry zu löschen?
> Ist das etwa ein Problem?

Unter den Umständen: Ja. Keine Software kann _zuverlässig_ entscheiden,
was tatsächlich unnötige Einträge sind. Du hast selber "nicht wirklich
viel Ahnung".

Nun, was wird über kurz oder lang passieren? Du löschst etwas, was dir
als unnötig angeboten wird und darfst dich danach auf eine
Neuinstallation stürzen. Denn das Backup hast du vergessen - "Ging ja
bisher immer gut" - und die Undo Dateien hast du entweder nicht mehr
anlegen lassen oder bereits gelöscht. Jetzt, wo du sie brauchst, geht
Funktion XY oder AB nicht mehr. Tadaa.wav.

Ich denke immer wieder voll "Freude" an die unzähligen Postings ala
"Hilfe und Support funktioniert nicht mehr". Verursacher unter anderem:
Toni Arts RegCleaner, der dummerweise dafür wichtige Registryschlüssel
gelöscht hat. Es hat ja auch nur etwa ein Jahr gedauert, bis dieser Bug
gefixt wurde.

Und welchen Vorteil hat man vom Löschen "unnötiger" Schlüssel? Ich
verrate es dir: Gar keinen. Weder wird das System davon spürbar
schneller noch wird es stabiler.

Also wofür der Bohei? Registry Cleaner sind in 99% aller Fälle so
funktional und sinnvoll wie RamVerdoppler. Wenn du ganz fest dran
glaubst, bewirken sie auch etwas.

MfG
Michael H. Fischer
--
Freeware und Antworten rund um NT/W2K/XP: http://www.derfisch.de/
Die XP Nano FAQ: http://www.derfisch.de/xpnf.php
Anfragen per Mail bezüglich kostenlosem Support werden nicht
beantwortet.

Karin Born
December 21st 04, 11:55 PM
Hallo Michael,

ich habe die Software genannt weil sie mich bei der Registry-Pflege gut
unterstützt und auch Problemfälle entsorgen hilft. Du darfst es mir schon
glauben, das ist keine Behauptung sondern Fakt: Performancegewinn und
Stabilitätsgewinn mit oder ohne sind objektiv und signifikant und
wiederholbar gegenüber vorher gegeben.

Ich habe mehrere sogenannte Registry-Cleaner vorher evaluiert, da ich
andere nicht ungeprüft in meiner Registry rumfummeln lasse. Ist ja schon
peinlich wenn nach der Deinstallation eines Registry Cleaners die Registry
Einträge nicht korrekt aufgeräumt werden und teilweise haarsträubend in der
Registry ohne Vorwarnung, Anzeige und Kontrolle herumgepfuscht wird.

Verwende doch einfach Google, um eigene Erfahrungen bei anderen
wiederzufinden und abzugleichen. Übrigens: argumentieren gerne, aber
rumnörgerln statt argumentieren, nein danke.

Gruss
Karin

Raphael Pilarczyk
December 22nd 04, 09:32 PM
Abs: (Detlev Dreyer)
Bet: "Re: Registry "säubern" ?!?!"

> > aber was spricht dagegen mit Hilfe von Software unnötige Einträge in
> > der Registry zu löschen?
>
> Vieles. Was ist unnötig, damit geht es schon los. Wenn man in einem
> Programm z.B. den Namen und Pfad eines Logfile festlegt, wird *jeder*
> Registry Cleaner diesen Eintrag als "verwaist" entfernen, solange diese
> Datei noch nicht angelegt wurde. Sollte der Logfile im Ereignisfall
> geschrieben werden, fehlt dem Programm jede Information, wohin. Und dies
> ist noch eine vergleichsweise harmlose Verstümmelung der Registry.

Das ist korrekt, aber eine Soft muss doch - mit Verlaub - nicht absolut
jeden Scheiss in der Registry verewigen (oh,ein Wortspiel). Oder? Vor
allem, wenn es um 'eigene' Konfig geht.

Das Prob mit der Registry ist nunmal, dass sich nur gut geschriebene
Freeware/Shareware selbst restlos deinstalliert. Der ganze andere Mist
laesst ueberall irgendeinen Mist rumliegen.
Man muesste vom System aus die Soft nur ueber den Wininstaller
installieren koennen und der muesste als erste Tat erstmal den
Installscript mit dem Uninstallscript vergleichen und wenn es da
auch nur eine einzige Unstimmigkeit gibt die Installation verweigern :-)

> > Ist das etwa ein Problem?
>
> Ja. Hier werden regelmässig Probleme gepostet, die eindeutig durch den
> Einsatz dubioser "Registry Cleaner" verursacht wurden (Hilfe- und
> Support Center startet nicht mehr etc.).

Der deutsche ist nunmal (immernoch) recht pingelig und ordentlich.
Da faellt es schwer sich mit der Registry von Windows abzufinden.

--

PIK

Jochen Ruhland
December 23rd 04, 11:27 PM
Hi,

"Raphael Pilarczyk" > schrieb:
> Das ist korrekt, aber eine Soft muss doch - mit Verlaub - nicht absolut
> jeden Scheiss in der Registry verewigen (oh,ein Wortspiel). Oder? Vor
> allem, wenn es um 'eigene' Konfig geht.

wohin denn sonst?

Jochen

Raphael Pilarczyk
December 24th 04, 09:30 PM
Abs: (Jochen Ruhland)
Bet: "Re: Registry "säubern" ?!?!"

> > Das ist korrekt, aber eine Soft muss doch - mit Verlaub - nicht absolut
> > jeden Scheiss in der Registry verewigen (oh,ein Wortspiel). Oder? Vor
> > allem, wenn es um 'eigene' Konfig geht.
>
> wohin denn sonst?

Wie waere es denn im einfachsten Fall mit %programmdir%\programm.ini?
Oder config.cfg? Oder start.str?

Erstmal den ganzen Muell ueberall verteilen und bei der
Deinstallation die Haelfte vergessen oder extra liegen lassen. Bei
den paar Sachen die mir bei diesem System nicht gefallen, hass ich
das wirklich am aller meisten :-\

--

PIK

Jochen Ruhland
December 25th 04, 11:15 AM
Hi,

"Raphael Pilarczyk" > schrieb:
> Wie waere es denn im einfachsten Fall mit %programmdir%\programm.ini?
> Oder config.cfg? Oder start.str?

schonmal auf die Idee gekommen, daß auf das Programmverzeichnis ein normaler
Benutzer garkeinen schreibenden Zugriff haben soll?

Schonmal auf die Idee gekommen, daß diese bescheuerte Programmierung dafür
verantwortlich ist, daß viele Programm nur als Administrator normal
funktionieren?

> Erstmal den ganzen Muell ueberall verteilen und bei der
> Deinstallation die Haelfte vergessen oder extra liegen lassen.

wo ist jetzt der Unterschied zwischen "Registryeinträge vergessen" und
"INI-Dateien vergessen"? Zudem eignen sich ini-Dateien auch nur begrenzt für
die Speicherung von Binärdaten.

> Bei
> den paar Sachen die mir bei diesem System nicht gefallen, hass ich
> das wirklich am aller meisten :-\

beschwer dich bei den Programmierern dieser Applikationen.

Jochen

Raphael Pilarczyk
December 25th 04, 01:38 PM
Abs: (Jochen Ruhland)
Bet: "Re: Registry "säubern" ?!?!"

> > Wie waere es denn im einfachsten Fall mit %programmdir%\programm.ini?
> > Oder config.cfg? Oder start.str?
>
> schonmal auf die Idee gekommen, daß auf das Programmverzeichnis ein
> normaler Benutzer garkeinen schreibenden Zugriff haben soll?

> Schonmal auf die Idee gekommen, daß diese bescheuerte Programmierung
> dafür verantwortlich ist, daß viele Programm nur als Administrator
> normal funktionieren?

Echt? Wie mach ich dann zB. nen Update von der Soft? Ich wuesste nicht
warum dieser Schreibzugriff alles sicherheitsrelevante durcheinander
bringen sollte. Geschweige natuerlich davon, dass 95% der Userschaft
daheim als Admin am Rechner sitzt. Was ist also "normaler Benutzer"?

Abgesehen davon gibts ja noch "Dokumente und Einstellungen". Auch sehr
uebersichtlich. Es muss wie gesagt nicht jeder Mist in die Registry.

> > Erstmal den ganzen Muell ueberall verteilen und bei der
> > Deinstallation die Haelfte vergessen oder extra liegen lassen.
>
> wo ist jetzt der Unterschied zwischen "Registryeinträge vergessen" und
> "INI-Dateien vergessen"?

Den Verzeichnis wo die Soft lag - wenn es nach der Deinstalation uebrig
bleibt - kann ich mit allen Dateien auf einen Schlag loeschen. Egal
ob in %progdir% oder "Dokumente und Einstellungen".

> Zudem eignen sich ini-Dateien auch nur begrenzt für
> die Speicherung von Binärdaten.

Ich glaub ich sprach nicht *nur* von ini-Dateien...

> > Bei
> > den paar Sachen die mir bei diesem System nicht gefallen, hass ich
> > das wirklich am aller meisten :-\
>
> beschwer dich bei den Programmierern dieser Applikationen.

Das ist aber leider fast die gesamte Kommerz. Das meiste wird wie
gesagt auch noch absichtlich belassen. Aber was soll ich mich ueber
andere beschweren, wenn der Meister selbst pfuscht. Schonmal Office
deinstalliert? #-)

--

PIK

Jochen Ruhland
December 26th 04, 12:34 PM
Hi,

"Raphael Pilarczyk" > schrieb:
> Echt? Wie mach ich dann zB. nen Update von der Soft?

na, als Admin halt ...

> Ich wuesste nicht
> warum dieser Schreibzugriff alles sicherheitsrelevante durcheinander
> bringen sollte.

ich hatte vor Jahren mal einen Benutzer der hat auf seinem DOS-Rechner das
Programm COMMAND.COM gelöscht weil er ja nie damit arbeiten würde ...
tada ...

An Programm- oder Systemverzeichnissen hat halt niemand unqualifiziertes
rumzupfuschen.

> Geschweige natuerlich davon, dass 95% der Userschaft
> daheim als Admin am Rechner sitzt.

das ist ja nicht das Thema ...

> Was ist also "normaler Benutzer"?

Systemsteuerung -> Benutzer -> eingeschränkt?

> Abgesehen davon gibts ja noch "Dokumente und Einstellungen". Auch sehr
> uebersichtlich. Es muss wie gesagt nicht jeder Mist in die Registry.

ja und? Das sind aber Bereich der einzelnen Benutzer. Wenn da bei einem
Benutzer Einstellungsdateien drinliegen kann ein anderer Benutzer nicht
drauf zugreifen. Wowereit.

> Den Verzeichnis wo die Soft lag - wenn es nach der Deinstalation uebrig
> bleibt - kann ich mit allen Dateien auf einen Schlag loeschen. Egal
> ob in %progdir% oder "Dokumente und Einstellungen".

Vorsicht Fall, evtl. will ja der Admin bloß die bestehende Version durch
eine neue ersetzen und die User würden sich freuen, wenn ihre bestehenden
Einstellungen erhalten blieben? Selbst ein Admin hat kein Recht Daten aus
einem Benutzerprofil zu löschen.

> Ich glaub ich sprach nicht *nur* von ini-Dateien...

ich sprach von einem konsistenen Programmierinterface für das Lesen und
Schreiben der Daten.

> Schonmal Office deinstalliert? #-)

welche Version?

Jochen

Raphael Pilarczyk
December 26th 04, 08:47 PM
Abs: (Jochen Ruhland)
Bet: "Re: Registry "säubern" ?!?!"

> > Echt? Wie mach ich dann zB. nen Update von der Soft?
>
> na, als Admin halt ...

ah so ...

> > Ich wuesste nicht
> > warum dieser Schreibzugriff alles sicherheitsrelevante durcheinander
> > bringen sollte.
>
> ich hatte vor Jahren mal einen Benutzer der hat auf seinem
> DOS-Rechner das Programm COMMAND.COM gelöscht weil er ja nie damit
> arbeiten würde ...
> tada ...

Ich hatte mal einen in der Firma, der konnte zwar lesen und die
Anweisungen auch verstehen, ist aber trotzdem immer ueberall
hingelatscht wo "kein Durchgang" oder "Vorsicht! Nicht begehbar!"
stand. Nach dem zweiten Arbeitsunfall mussten wir uns von ihm trennen.
Wir haben also NICHT das 'halbe Gelaende' wegen ihm umbauen lassen.
Du verstehst...

> > Geschweige natuerlich davon, dass 95% der Userschaft
> > daheim als Admin am Rechner sitzt.
>
> das ist ja nicht das Thema ...

Nicht direkt.

> > Was ist also "normaler Benutzer"?
>
> Systemsteuerung -> Benutzer -> eingeschränkt?

Nicht wirklich.

> > Abgesehen davon gibts ja noch "Dokumente und Einstellungen". Auch sehr
> > uebersichtlich. Es muss wie gesagt nicht jeder Mist in die Registry.
>
> ja und? Das sind aber Bereich der einzelnen Benutzer. Wenn da bei einem
> Benutzer Einstellungsdateien drinliegen kann ein anderer Benutzer nicht
> drauf zugreifen. Wowereit.

Muss er das?? He?

> > Den Verzeichnis wo die Soft lag - wenn es nach der Deinstalation uebrig
> > bleibt - kann ich mit allen Dateien auf einen Schlag loeschen. Egal
> > ob in %progdir% oder "Dokumente und Einstellungen".
>
> Vorsicht Fall, evtl. will ja der Admin bloß die bestehende Version durch
> eine neue ersetzen und die User würden sich freuen, wenn ihre bestehenden
> Einstellungen erhalten blieben?

Was interessiert mich was auf dem Firmenrechner passiert? Da putz ich
ueberhaupt nichts, weil Windows-Systempflege nicht zu den Aufgaben des
Benutzers gehoert. Es wird eh nur eine vergleichsweise kleine Anzahl
von Anwendungen 'angeliefert'. Mehr ist auch nicht noetig.

Es geht drum *daheim* Herr dieser Dinge zu werden. Und das gelingt nicht.

> Selbst ein Admin hat kein Recht Daten aus einem Benutzerprofil zu
> löschen.

Das ist ja nicht das Thema. ODER?

> > Ich glaub ich sprach nicht *nur* von ini-Dateien...
>
> ich sprach von einem konsistenen Programmierinterface für das
> Lesen und Schreiben der Daten.

Hast Du das wirklich? Ich uebrigens sprach nur vom Lesen und Schreiben
der Konfigdaten. Da bedarf es einen konsistenten Interfaces fuer das
Schreiben und Lesen?? Was und wozu soll man hier standardisieren? Was
kann NERO mit der Konfig von ACDSee anfangen?

> > Schonmal Office deinstalliert? #-)
>
> welche Version?

Was spielt das fuer ne Rolle?


--

PIK

Jochen Ruhland
December 28th 04, 01:33 AM
Hi,

"Raphael Pilarczyk" > schrieb:
> Wir haben also NICHT das 'halbe Gelaende' wegen ihm umbauen lassen.
> Du verstehst...

schonmal das Wort "Barrierefreiheit" gehört? Dazu gehört z.B. auch sich
nicht allein auf optische Warnheinweise zu verlassen. Bei einem offenen
Schaft reicht es eben nicht einfach nur ein Schild "Vorsicht tief"
aufzustellen sondern da gehört eine Absperrung drum herum.

Ihre Berufsgenossenschaft berät sie gerne.

> Muss er das?? He?

wo liegen globale Einstellungen eines Programmes, wo liegen
benutzerspezifische Einstellungen eines Programmes?

> Was interessiert mich was auf dem Firmenrechner passiert?

wer redet hier von Firmenrechnern? Auch im Heimbereich gibt es Rechner die
von mehreren Leuten genutzt werden die eben nicht alle gleichzeit Admin sein
sollen.

> Es geht drum *daheim* Herr dieser Dinge zu werden. Und das gelingt nicht.

Wenn der Bauer nicht schwimmen kann ist die Badehose schuld ...

> Das ist ja nicht das Thema. ODER?

doch, denn auch wenn der Admin ein Programm deinstallert hat er trotzdem
noch nicht das Recht, die benutzerspezifischen Daten des Programmes aus
dem Benutzerprofil zu löschen.

> Hast Du das wirklich? Ich uebrigens sprach nur vom Lesen und Schreiben
> der Konfigdaten. Da bedarf es einen konsistenten Interfaces fuer das
> Schreiben und Lesen??

es "bedarf" nicht, es ist sinnvoll dies zu haben, weil z.B. für die
Registry verschiedenste Verfahren zum Setzen von Informationen, Überwachen
des Zugriffs, Zuweisung von Werten per Policy etc. existieren.

> Was und wozu soll man hier standardisieren? Was
> kann NERO mit der Konfig von ACDSee anfangen?

Du scheinst nicht oft zu programmieren? Die Frage ist: warum soll sowohl in
Nero als auch in ACFDSee eine eigene Routine zum Lesen von Binärdateien
implementiert werden?

> Was spielt das fuer ne Rolle?

das es bei früheren Versionen problematisch war ist bekannt, aber hast du
das bei aktuellen Versionen auch beobachtet?

Jochen

Raphael Pilarczyk
December 28th 04, 06:43 PM
Abs: (Jochen Ruhland)
Bet: "Re: Registry "säubern" ?!?!"

> > Wir haben also NICHT das 'halbe Gelaende' wegen ihm umbauen lassen.
> > Du verstehst...
>
> schonmal das Wort "Barrierefreiheit" gehört?

Klar, aber wir sind keine "Behindertenwerkstatt".

> Bei einem offenen Schaft reicht es eben nicht einfach nur ein
> Schild "Vorsicht tief" aufzustellen sondern da gehört eine Absperrung
> drum herum.

Du wo sind wir hier? Schwaetzstammtisch? Friseur? Auf der politischen
Buehne? Du weisst doch garnicht worum es dabei wirklich ging. Ich habs
nur grob als 'vergleichendes' Beispiel aufgefuehrt. Quatsch nicht.

> > Muss er das?? He?
>
> wo liegen globale Einstellungen eines Programmes,

Dokumente und Einstellungen/All users?

> wo liegen benutzerspezifische Einstellungen eines Programmes?

Dokumente und Einstellungen/user2?

> > Es geht drum *daheim* Herr dieser Dinge zu werden. Und das
> > gelingt nicht.
>
> Wenn der Bauer nicht schwimmen kann ist die Badehose schuld ...

Koennte sein, aber laut MS gibt es ja kein Wasser.

> > Das ist ja nicht das Thema. ODER?
>
> doch, denn auch wenn der Admin ein Programm deinstallert hat er trotzdem
> noch nicht das Recht, die benutzerspezifischen Daten des Programmes aus
> dem Benutzerprofil zu löschen.

DAS weiss ich. Ich sag Dir aber nochmal, dass ich auf meinem Rechner
alle noetigen Rechte besitze #-|

> > Hast Du das wirklich? Ich uebrigens sprach nur vom Lesen und Schreiben
> > der Konfigdaten. Da bedarf es einen konsistenten Interfaces fuer das
> > Schreiben und Lesen??
>
> es "bedarf" nicht, es ist sinnvoll dies zu haben, weil z.B. für die
> Registry

In der Registry gibt es Konfigdateien? Oder nur Konfigdaten?

> > Was und wozu soll man hier standardisieren? Was
> > kann NERO mit der Konfig von ACDSee anfangen?
>
> Du scheinst nicht oft zu programmieren?

Ich leg auch keine Eier. Ich weiss aber welche ok sind, wenn ich sie
kaufe.
Und ich sag ja jetzt auch nicht, dass ich zu diesem Thema hier eine
'ich weiss es eh besser' Einstellung habe. Ich leren dazu waehrend
wir uns unterhaoelten. Bzw. hab ich mir das am Anfang erhofft...

> Die Frage ist: warum soll sowohl in Nero als auch in ACFDSee eine
> eigene Routine zum Lesen von Binärdateien implementiert werden?

Sollte ich mich jetzt auch nich fragen warum ACDSee die Bilder
nicht mit Explorer anzeigt und Nero nicht mit dem entsprechenden
XP Dienst CDs brennt.

> > Was spielt das fuer ne Rolle?
>
> das es bei früheren Versionen problematisch war ist bekannt, aber
> hast du das bei aktuellen Versionen auch beobachtet?

Probleme? Keine. Hab ich auch nicht gesagt. Nur halt ueberall
Restmuell.

--

PIK

Jochen Ruhland
December 29th 04, 10:41 PM
Hi,

"Raphael Pilarczyk" > schrieb:
> > wo liegen globale Einstellungen eines Programmes,
> Dokumente und Einstellungen/All users?

dir ist bekannt, daß ggf. dieser Ordner zentral auf einem Netzwerkshare
liegen kann?

> DAS weiss ich. Ich sag Dir aber nochmal, dass ich auf meinem Rechner
> alle noetigen Rechte besitze #-|

mag sein, aber die Programme werden nicht bloß für dich geschrieben sondern
z.B. auch für eine 5-köpfige Familie. Und wenn dann der Admin des Rechners
die Applikation deinstalliert bleiben zwangsläufig die Dateien in den
anderen vier Benutzerprofilen übrig.

> In der Registry gibt es Konfigdateien? Oder nur Konfigdaten?

Es sind Konfig*daten*, du willst sie ja immer in Dateien pressen. Nur so
nebenbei: das Problem von Fragmentierung und Clusterverschnitt ist dir
geläufig?

> Sollte ich mich jetzt auch nich fragen warum ACDSee die Bilder
> nicht mit Explorer anzeigt und Nero nicht mit dem entsprechenden
> XP Dienst CDs brennt.

beide verwenden aber die entsprechenden Treiber und API-Aufrufe von XP um
ihre Aufgabe zu bewerkstelligen. Weder ACDSee noch Nero müssen
Standarddialoge selber nachprogrammieren.

Also nochmals die Frage an dich: was ist der Vorteil die Konfigdaten in
einzelne Dateien anstelle der Registry zu legen?

Jochen

Raphael Pilarczyk
December 31st 04, 01:16 PM
Abs: (Jochen Ruhland)
Bet: "Re: Registry "säubern" ?!?!"

> > > wo liegen globale Einstellungen eines Programmes,
> > Dokumente und Einstellungen/All users?
>
> dir ist bekannt, daß ggf. dieser Ordner zentral auf einem Netzwerkshare
> liegen kann?

Und dann?

> > DAS weiss ich. Ich sag Dir aber nochmal, dass ich auf meinem Rechner
> > alle noetigen Rechte besitze #-|
>
> mag sein, aber die Programme werden nicht bloß für dich geschrieben sondern
> z.B. auch für eine 5-köpfige Familie.

Ja. Ich weiss auch, dass SEHR viele 'home user Programme' nur im
Adminkontext vernuenftig laufen. Da beisst sich noch einiges.

> Und wenn dann der Admin des Rechners die Applikation deinstalliert
> bleiben zwangsläufig die Dateien in den anderen vier Benutzerprofilen
> übrig.

Die find ich in "Dokumente und Einstellungen" aber wesentlich leichter.

> > In der Registry gibt es Konfigdateien? Oder nur Konfigdaten?
>
> Es sind Konfig*daten*, du willst sie ja immer in Dateien pressen.

Nein, nur ablegen. Pressen muss man sie in die Registry...

> Nur so nebenbei: das Problem von Fragmentierung und Clusterverschnitt
> ist dir geläufig?

Nebenbei: Es gibt genausoviele Tools zum Saeubern der Registry wie zu
ihrer Defragmentierung #-)

A'propos.Mal von der Registyr bissl weg. Ich hab die Tage von dem
Hoflieferant von MS auf Diskeeper9 'geupdatet'. Das ist einfach so typisch
fuer das System, dass ich nur noch lachen musste. Aufregen tue ich mich
nicht mehr:
Die install exe ist 22 MB gross. Das Verzeichnis danach nur 11 MB.
Schonmal sehr interessant.
C:\Dokumente und Einstellungen\username\lokale Einstellungen\Temp\_isE\
da ist + bleibt bis tuneup kommt der eigentliche installer und da sind
20 Megs schon zu 16 Megs geschrumpft. Bleibt noch die Erklaerung für
rund 5 Megs. Das muss doch irgendwo sein:
20 Megs installationsdatei
nach der installation
20 Megs setupordner
16 Megs installer
11 Megs die Anwendung

Das heisst, wenn Otto die 20 Megs Installationsdatei wieder loescht
hat er für eine 11 Megs grosse Anwendung 47 Megs auf der Platte.

Und genau ein aenhliches Verhalten wird von den Programmen in der
Registry zelebriert. Als ob wirklich all einen an der Musik haetten #-)
Ich versuche auch grade Herr von einer AcrobatReader 5, 6 und 7
Instalation/Deinstallation zu werden. Es ist einfach nur geil :-D Vor
allem was die Registry angeht.

> > Sollte ich mich jetzt auch nich fragen warum ACDSee die Bilder
> > nicht mit Explorer anzeigt und Nero nicht mit dem entsprechenden
> > XP Dienst CDs brennt.
>
> beide verwenden aber die entsprechenden Treiber und API-Aufrufe
> von XP um ihre Aufgabe zu bewerkstelligen. Weder ACDSee noch Nero
> müssen Standarddialoge selber nachprogrammieren.
>
> Also nochmals die Frage an dich: was ist der Vorteil die Konfigdaten in
> einzelne Dateien anstelle der Registry zu legen?

Sorry, aber die Parallelen zwischen einer API und 'Selbstloesungen' (was
auch keiner haben will) und zwischen Konfigdaten in der Registry und
Konfigdateien erkenn ich leider noch nicht. Wahrscheinlich hat mich
wieder nur MS selbst verwirrt, weil ein gewisser Verzeichnis "Dokumente
und Einstellungen" heisst, aber wohl nur fuer Dokumente gedacht ist.


--

PIK

Jochen Ruhland
January 1st 05, 02:35 PM
Hi,

"Raphael Pilarczyk" > schrieb:
> Und dann?

dann hast du ggf. das Problem, daß du eigentlich gerne bei zwei
Computern unterschiedliche Einstellungen für das gleiche Programm
verwenden wolltest?

> Die find ich in "Dokumente und Einstellungen" aber wesentlich leichter.

wie war das noch mit dem Bauer und der Badehose? :-)

> Nebenbei: Es gibt genausoviele Tools zum Saeubern der Registry wie zu
> ihrer Defragmentierung #-)

über den Unsinn dieser Tools kannst du öfters hier nachlesen.

> Die install exe ist 22 MB gross. Das Verzeichnis danach nur 11 MB.
> Schonmal sehr interessant.

wieso? Evtl. sind bei dem Diskeeper-Install auch Komponenten für andere
Betriebssystemversionen dabei die auf deinem System nicht installiert
werden? Oder zusätzliche Sprachen die du nicht verwendest?

> weil ein gewisser Verzeichnis "Dokumente
> und Einstellungen" heisst, aber wohl nur fuer Dokumente gedacht ist.

nein, denn dort liegen z.B. in Form von Dateien(!) die Signaturen deines
Outlook drin. Für irgendwelche Binärwerte nacht es aber mehr Sinn, diese
auch binär in der Registry abzuspeichern.

Jochen

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